Pink Floyd

Mind over matter 4

Images of Pink Floyd

Storm Thorgerson

- Limitierte Auflage 750 Stück weltweit. Alle Exemplare handnummeriert.

Bildband: 255 Seiten
+ 600 Abbildungen.

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Großformat

 : 260mmx360mm

Einband: Ledergebunden im Hause Babouot (EPV-Siegel „Lebendes Kulturgut“)



Designpapier aus dem Hause Fedrigoni
SYMBOL TATAMI IVORY
Flächengewicht: 200 g. Farbton: Elfenbein.



Schnitt: Silber an allen 3 Schnittkanten, Kapitalband und sechs Lesezeichen in den Farben von Dark Side of The Moon



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Pink Floyd ist eine britische Band aus der Bewegung des Progressive und Psychodelic Rock und wurde 1965 in London gegründet. Sie ist insbesondere bekannt für ihre von Effekten geprägte Experimentalmusik sowie ihre philosophischen und satirischen Texte, ihre Studioalben und ihre originellen und aufwändig inszenierten Bühnenshows. Von den Anfängen bis heute hat die Gruppe mehrere hundert Millionen Platten weltweit verkauft. Allein in den USA gingen bislang laut Angaben des Verbands der amerikanischen Musikindustrie RIAA rund 74,5 Millionen


Alben der Band über den Ladentisch.

Unter der Regie von Gitarrist und Frontman Syd Barrett feierte die Gruppe Mitte der 1960er Jahre erste kleinere Erfolge und entwickelte sich nach und nach zu einer der beliebtesten Londoner Underground-Bands der Psychodelic Rock-Szene. Doch aufgrund der immer schlechter werdenden psychischen Verfassung von Syd Barrett (verursacht durch einen maßlosen LSD-Konsum) sahen sich die anderen Bandmitglieder gezwungen, ihn durch David Gilmour, einen alten Jugendfreund von Barrett, zu ersetzen. Nach Barretts Ausscheiden übernimmt der Bassist Roger Waters mehr und mehr den Part des Bandleaders und wird ab 1972 auch zum führenden Songwriter. Absoluten Weltruhm erlangt Pink Floyd im darauffolgenden Jahr (1973) mit The Dark Side Of The Moon. Es zählt zusammen mit Back in Black und nach Thriller zu den drei meist verkauften Alben aller Zeiten.

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Mit den Alben Wish You Were Here (1975), Animals (1977) und The Wall (1979), das auch verfilmt wurde, jagt die Gruppe in den 1970er Jahren von einem Erfolg zum nächsten. Doch die Spannungen unter den einzelnen Bandmitgliedern nehmen im Verlauf der Zeit zu. 1980 wird der Keyboarder Richard Wright von Roger Waters entlassen. Dieser übernimmt daraufhin allein die Rolle des Bandleaders. Nach nur einem Album, The Final Cut (1983), das komplett aus seiner Feder stammt, verlässt er die Gruppe 1985. Die verbleibenden Bandmitglieder David Gilmour und Nick Manson beschließen, ein Album ohne Roger Waters und unter Beteiligung von Richard Wright aufzunehmen. Nach dem Erscheinen von

A Momentary Lapse of Reason (1987) und The Division Bell (1994) geht die Band noch einmal auf Welttournee. Seit 1996 wurden keine neuen Songs mehr produziert.


Die einzelnen Bandmitglieder treffen sich danach einige Male zwischen 2000 und 2009. In der bekannten Besetzung (mit Gilmour, Mason, Waters und Wright) haben Pink Floyd ihren letzten öffentlichen Auftritt am 2. Juli 2005 im Rahmen von Live 8 in London. Das Ereignis sorgt für zahlreiche Gerüchte im Hinblick auf eine Neuformation der Gruppe, die von David Gilmour jedoch dementiert und mit dem Tod von Richard Wright im Jahr 2008 vollständig zerstreut werden.

 
 

Nach drei konfliktreichen und von Rechtsstreitigkeiten geprägten Jahrzehnten beschließen die drei verbleibenden Bandmitglieder, über ihren Schatten zu springen und gemeinsam ein noch nie dagewesenes Projekt auf die Beine zu stellen: Roger Waters, David Gilmour und Nick Mason planen den Entwurf einer Multi-Sensorik-Ausstellung, die ihren gesamten Werdegang bei der Band Pink Floyd zeigen soll.

Eine „gigantische und neuartige“ Introspektion eines musikalischen Gesamtkunstwerks, das die Musiklandschaft fast vierzig Jahre lang nachhaltig verändert hat. Die vom italienischen Konzertveranstalter Fran Tomasi inszenierte Ausstellung „The Pink Floyd Exhibition - Their Mortal Remains“ wird im September 2015 in Mailand eröffnet. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 2.500 m² und wurde auf dem ehemaligen Werksgelände der La Fabrica Del Vapore errichtet. Die Ausstellung soll die Besucher auf eine außergewöhnliche Reise entlang der unterschiedlichen Stationen der progressiven Musikband entführen.

Mehr als dreihundert Kunstwerke aus dem Bildbestand der Band wurden von Aubrey Powell, dem Kurator der Ausstellung und Gründer von Hipgnosis, zusammengetragen. Das 1968 gegründete britische Grafikbüro hatte seinerzeit mit dem Entwurf zahlreicher Albencover für verschiedene Interpreten wie Genesis, UFO, Scorpions oder Led Zeppelin Weltruhm erlangt.

 


Mit dem Design der Ausstellung wurde Stufish beauftragt. Die von Mark Fisher geleitete Firma war jahrelang für die Bühnendekoration sämtlicher öffentlicher Auftritte von Pink Floyd verantwortlich.

Wenn es tatsächlich eine Band gibt, die sich besonders gut für eine Retrospektive eignet, ist das zweifellos Pink Floyd“, so Aubrey Powell. „Die charakteristischsten Elemente aus einem solch wertvollen Bestand auszuwählen ist sowohl ein Traum als auch ein Albtraum. Es gibt jedoch Elemente, um die man nicht herum kommt, wie beispielsweise eine zwanzig Meter breite und fünf Meter hohe aufblasbare Wand und natürlich ein fliegendes Schwein. Unser Ziel ist es, ultramoderne visuelle Effekte sowie ein akustisches Erlebnis im Stil eines Live-Konzerts von Pink Floyd zu schaffen: Man weiß nie, was einen im nächsten Moment erwartet.“